Süddeutsche Hallenmeisterschaften der U18 und Aktive

Am Wochenende des 0.8/09. Februar 2020 fanden in Sindelfingen die Süddeutschen Hallenmeisterschaften der U18 und Aktiven statt. Amélie Unkel und Nele Speidel qualifizierte sich dafür über die 60 m und die 60 m Hürden, Carolina Divertito im Hochsprung und Johanna Wach, Magdalena Weiß und Sarah Berghammer im Stabhochsprung.

Am Samstag waren aus Sicht der LG 90 nur die Stabhochspringer im Einsatz. Den Auftakt machten die U18-Athleten um Magdalena und Johanna. Magdalena haderte etwas mit ihren Sprüngen und kam nicht richtig in ihren gewohnten Rhythmus. Am Ende bedeuteten ihre übersprungen 2,90 m Platz 12. Ein Platz vor ihr reihte sich Johanna ein. Für sie lief der Wettkampf überraschend gut und so konnte sie sich mit jedem Sprung steigern und am Ende mit 3,00 m über eine starke Steigerung ihrer Bestleistung freuen.

In der Frauen-Konkurrenz ging am Nachmittag Sarah an den Start. Eigentlich in der U20-Altersklasse am Start, erreichte Sarah einen guten 13. Platz. Mit 3,10 m übersprang sie erneut ihre Bestleistung.

Am Sonntag startete gleich zu Beginn des Tages Carolina im Hochsprung. Etwas unglücklich war für sie die Höheneinteilung. Bei drei äußerst knappen Versuchen über 1,56 m konnte sie leider keine neue Bestleistung aufstellen, aber durchaus mit dem damit erzielten 20. Platz sein.

Gleichzeitig fanden die 60 m – Sprints der weiblichen U18 statt. Leider konnten Amélie und Nele keinen guten Lauf auf die Bahn bringen und schieden beide, im Fall von Nele ärgerlich knapp, im Vorlauf aus. Am Nachmittag ging es dann über die 60 m Hürden. Mit 9,34 s lief Nele eine deutliche neue Bestleistung und konnte sich trotz verpasstem Finale freuen. Mit 9,05 s lief Amélie nahe heran an ihre Bestleistung und erreichte das B-Finale. Eine Stunde später fehlte etwas die Spritzigkeit und so blieb die Zeit nicht wie erhofft bei unter 9 s stehen. Am Ende erreichte sie insgesamt einen 12. Platz.

Bayerische Hallenmeisterschaften am 01./02.02.2020 in München

Für die Bayerischen Hallenmeisterschaften 2020 haben sich 6 Athletinnen der LG 90 Ebersberg-Grafing qualifiziert. Amélie Unkel, Carolina Divertito, Johanna Wach, Magdalena Weiß, Nele Speidel und Sarah Berghammer waren an beiden Tagen des Meisterschaftswochenendes im Einsatz.

Der erste Tag ging für Amélie und Nele mit dem 60 m Hürdensprint los. Im Vorlauf lief Amélie mit 9,07 s eine neue Bestzeit und Nele stellte ihre Bestzeit von 9,52 s ein. Durch den Einzug ins Finale hatte Amélie die Chance ihre Bestleistung noch zu verbessern. Dies gelang ihr mit einer Zeit von 9,02 s und erreichte so den 3. Platz in der WU18-Konkurrenz.

Währenddessen sprang Sarah im Stabhochsprung mal wieder ihre Bestleistung von 3,10 m und wurde damit Vizemeisterin in der Altersklasse der WU20.

Am Nachmittag fand der Stabhochsprung der WU18 statt, an dem Johanna und Magdalena teilnahmen. Johanna verbesserte ihre Bestleistung auf 2,80 m und belegte damit den 5. Platz, einen Platz hinter ihrer Vereinskameradin. Magdalena übersprang zum wiederholten Male die 3,00 m und scheiterte nur knapp an der nächsten Höhe.

Zum Schluss des ersten Tages stand noch der 60 m – Sprint für Nele und Amélie an. Mit 8,19 s und 8,25 s blieben sie etwas hinter ihren eigenen Erwartungen und konnten sich leider nicht für das Finale qualifizieren.

Der zweite Tag begann für die Athletinnen der LG 90 mit dem Hochsprung der Altersklasse WU18. Carolina stellte ihre Bestleistung von 1,53 m ein, für Nele war leider nach überquerten 1,48 m Schluss.

Im abschließenden Weitsprung belegte Nele mit 5,08 m den 7. Platz, kam aber nicht so richtig in den Wettkampf. Etwas tragischer ist es für Amélie gelaufen. In ihren ersten zwei Versuchen sprang sie einen halben Meter vor dem Brett ab und im dritten Versuch übertrat sie und qualifizierte sich nicht für das Finale.

Wendelsteincup U8 in Aschheim

Am 1. Februar 2020 traten wir mit einem – krankheitsbedingt etwas kleineren – Team von 9 Kindern in Aschheim zum ersten Wendelstein Cup 2020 an.

Hochmotiviert starteten unsere Athletinnen und Athleten als „Ebersberger Flitzlinge“ in die Saison. Für viele war es die erste Teilnahme an einem Wettkampf, was die Aufregung nur noch erhöhte.

Die Kinder durften sich im Weitwurf, Hochsprung, Hürdenlauf und Staffelrhythmushüpfen beweisen. Im abschließenden Grand-Prix erreichten wir bei beiden Durchläufen einen souveränen 2. Platz.

Schlussendlich holten die Flitzlinge an diesem Tag einen großartigen 5. Platz (von 10 Mannschaften) nach Hause. Wir hatten einen schönen Tag, alle Kinder waren mit Spaß, Eifer und Konzentration bei der Sache und so freuen wir uns bereits jetzt auf unseren nächsten Wettkampf des Wendelstein Cup.

Munich Indoor – 25.01.2020

Vollen Einsatz zeigten die Jugendlichen der U14, U16 und U18 bei den Munich Indoor Meisterschaften. Die Athleten der U14 und U16 beendeten sogar jede einzelne Disziplin mit einer neuen persönlichen Bestleistung.

Eine starke Platzierung erkämpfte sich Niklas Lang, der mit starken 9,93 m im Kugelstoßen auf Rang zwei in der M13 kam.

Die im Januar oft trainierten Hürden verliefen durch die Bank deutlich flüssiger, als zuvor. Viola Fink, W14, steigerte ihre alte Bestmarke gleich um ganze zweieinhalb Sekunden und Sophia Vogl verpasste mit Rang 9 nur ganz knapp die Siegerehrung in der W13. „Die hat heute wohl gemerkt, dass sie richtig schnell ist, oder?“, meinte schmunzelnd einer der Trainer.

In der WU18 wurde Amélie Unkel mit 9,17 s 2. und Nele Speidel 6. mit neuer Bestleistung von 9,52 s. Ebenfalls mit Bestleistung gingen Carolina Divertito, 10,56 s, und Magdalena Weiß, 10,94 s, nach Hause.

Noch knapper am Endkampf vorbei schrammte die eigentlich noch ein Jahr jüngere Geneva Risse im Weitsprung. Gemeinsam mit der Siebt- und Achtplatzierten erzielte sie 4,25 Meter, musste sich aber aufgrund des schlechteren zweitbesten Versuchs mit Rang neun zufrieden geben. Glücklich war sie mit ihrer neuen Bestmarke dennoch. Ebenfalls mit Bestleistung beendete Amélie Unkel den Weitsprung in der WU18. Mit 5,34 m gewann sie die Konkurrenz. Ebenfalls Bestleistung sprang Carolina Divertito und schöpfte mit 4,55 m ihr Potential noch nicht aus.

Im Stabhochsprung gewann Magdalena Weiß, mit ihrer erreichten Leistung war sie am Ende aber nicht zufrieden. Sarah Berghammer belegte mit übersprungen 3,10 m den dritten Rang und konnte am Ende des Tages mit EM-Teilnehmerin Stefanie Dauber, die extra aus Ulm angereist war um einen Stabwettkampf zu bestreiten, aufs Podest.

Die Athleten hoffen nun gemeinsam mit ihren Trainern, dass sich beim nächsten Wettkampf noch mehr der insgesamt knapp 40 Jugendliche umfassenden Trainingsgruppe trauen, mitzumachen.

Südbayerische Hallenmeisterschaften der U20 am 19.01.2020 in München

Nach den U18 und Aktiven hatten am Sonntag, den 19.01.2020, die Athleten der U20 die Südbayerischen Hallenmeisterschaften in München. Von der LG 90 sind Sarah Berghammer, Amélie Unkel, Magdalena Weiß und Johanna Wach in die Lindehalle gefahren.

Sarah Berghammer startete am Vormittag über die 60 m und kam mit 9,27 s nur langsam in die Gänge. Dies zog sich bis zum Nachmittag, als sie den Stabhochsprungwettkampf bestritt. Über die ersten Höhen musste sie sich noch quälen und kam nie richtig zum Absprung. So waren die vielen Fehlversuche womöglich das beste Training, denn sie kam immer besser zurecht und konnte sogar ihre Bestleistung von 3,10 m einstellen. Dies reichte am Ende zum 3. Gesamtrang in der Altersklasse der weiblichen U20.

Ebenfalls im Stabhochsprung am Start waren Johanna und Magdalena. Eigentlich der jüngeren U18-Altersklasse angehörig, starteten sie bei den älteren Athleten bei der U20. Bei Johanna war nach dem Einspringen der Wurm drin, weshalb der Wettkampf nach nur einer überquerten Höhe für sie schon beendet war. Magdalena konnte sich hingegen über übersprungen 3 m freuen, und das trotz weiterhin verkürztem Anlauf. Am Ende reichten die Leistungen für den 4. Platz (Magdalena) und 5. Platz (Johanna).

Amélie, die ebenfalls in der höheren Altersklasse der U20 startete, ging über die 60 m Sprintstrecke und dem Weitsprung an den Start. Über die 60 m qualifizierte sie sich nach erfolgreichem Vor- und Zwischenlauf etwas überraschend sogar für das Finale. Im Weitsprung sprang Amélie in ihrem einzigen gültigen Versuch nur 4,80 m. Kleiner Trost waren die technisch besseren Sprünge als zuletzt, so dass durchaus weitere Weiten möglich sind.

Südbayerische Hallenmeisterschaften der U18 und Aktiven am 12.01.2020 in München

Den Start in die Wintersaison leuten nur eine Woche nach den Weihnachtsferien die Athletinnen und Athleten der Altersklasse U18 sowie der Frauen und Männer mit den Südbayerischen Meisterschaften am 12.01. in München ein.

Mit Amélie Unkel, Carolina Divertito, Johanna Wach, Magdalena Weiß, Nele Speidel in der weiblichen U18 und Sarah Berghammer, ihrem Bruder Dominik und Dennis Kusian bei den Erwachsenen starteten neun Athleten von der LG 90 Ebersberg-Grafing.

Im zu Beginn angesetzten 60 m Hürdensprint gingen Amélie und Nele an den Start. Während Nele durch die neuen Hürdenabstände in der U18 die ersten Hürdenwettkämpfe in der neuen Altersklasse noch zum Eingewöhnen braucht, war für Amélie der erste Wettkampf seit ihrem Bänderriss im November noch dem Aufbau geschuldet. Mit den Plätzen 5 für Amélie (9,42 s) und 8 für Nele (9,53 s), als Zweitbeste des jüngeren Jahrgangs, gelang den beiden somit ein starker Einstieg in den Tag. Dominik versuchte sich zum ersten Mal überhaupt an den Männerhürden und schnuppert erstmals Wettkampfluft in dieser Disziplin. Mit 9,70 s war die Zeit deshalb absolut in Ordnung und macht Hoffnung auf den angestrebten 10-Kampf in diesem Jahr.

Gleichzeitig startete Carolina im Hochsprung. Während sie in Innsbruck noch mit den 1,50 m haderte und die Bestleistung dort wieder nicht fallen wollte, überquerte sie diesmal bei 1,53 m die Latte souverän. Dies reichte am Ende zum guten 7. Platz.

Johanna, Magdalena und Sarah bestritten den Stabhochsprungwettkampf. In der U18 belegten Magdalena und Johanna mit überquerten 2,90 m und 2,60 m den dritten und vierten Platz. Beide Athletinnen sprangen aber aus kurzem Anlauf, weshalb die Sprunghöhen um so höher zu bewerten sind. Sarah, die trotz jüngeren Jahrgangs bei den Frauen startete, kam diesmal überhaupt nicht zurecht und konnte so nicht an die gute Leistung aus Innsbruck anknüpfen. Mit 2,80 m belegte sie Platz 4.

Über die 60 m Sprintstrecke gingen Amélie, Carolina und Nele in der WU18 und Dennis bei den Erwachsenen an den Start. Für Amélie und Nele ging es als Laufzweite direkt in den Zwischenlauf, während Carolina mit einer neuen Bestleistung von 8,84 s knapp nicht in die zweite Runde einzog. Dennis lief mit 7,97 s knapp an seine Bestleistung heran, verpasste aber ebenso den Zwischenlauf. Im Zwischenlauf sprinteten Amélie in 8,25 s und Nele 8,27 s nahe an ihre Bestleistung heran, schafften es aber nicht ins Finale.

Amélie trat als dritte Disziplin an diesem Tag im Kugelstoß an. Noch greifen nicht alle technischen Feinheiten aber gerade im Einstoßen waren die Ansätze schon deutlich besser als im letzten Jahr. Im Wettkampf stimmte die Weite von 9,97 m noch nicht, aber die Saison ist noch lang.

Dennis ging zum Abschluss seines Tages auf die zweifache Hallenrunde, die 400 m. Trotz wenig Tempolauftraining ging er nach starken 56,79 s ins Ziel und belegte damit den 4. Platz. Mit entsprechendem Training in den nächsten Wochen erhofft er sich hier noch deutlich schnellere Zeiten.

Den Abschluss für die LG 90 machte Nele im Weitsprung. Nach einem schwierigen Wettkampf in Innsbruck strahlte Nele nicht unbedingt vor Selbstbewusstsein. Mit dem ersten Sprung besserte sich aber schon das Gefühl und mit 5,29 m, was Bestleistung bedeutet, im zweiten Durchgang löste sich alle Anspannung. Mit 5,22 m, ohne Brett, sprang sie nochmal eine richtig gute Weite und war mit dem 4. Platz und dem starken Weitsprungwettkampf überglücklich.

Wintertrainingslager in Innsbruck

Zum Start ins neue Jahr fuhren Carolina Divertito, Johanna Wach, Magdalena Weiß, Nele Speidel und Sarah Berghammer, zusammen mit ihrem Trainer Marcus Kusian und der Trainingsgruppe des SV-Schloßberg Stephanskirchen, am 02.01.2020 für ein Kurztrainingslager nach Innsbruck.

Absolviert wurden jeweils zwei Trainingseinheiten pro Tag, mit einem abschließenden Testwettkampf am 05.01.2020. Durch die Anwesenheit von bis zu fünf Trainern aus Deutschland und Österreich erhielten die Athleten neuen Input und konnten erste ganzheitliche Bewegungsabläufe in den unterschiedlichsten Disziplinen in diesem Winter trainieren. So war der Fokus über die drei Tage bei Carolina und Nele auf dem 7-Kampf, während bei Johanna, Magdalena und Sarah der Schwerpunkt auf Stabhochsprung lag.

Neben den praktischen Einheiten wurden in Theorieblöcken die Disziplinen und deren Bewegungsabläufe erörtert, um die Bewegungsvorstellung zu schulen. Ferner rundeten Ausflüge in die Stadt Innsbruck das Trainingslager ab.

Beim Testwettkampf am 05.01.2020, ein ausgeschriebenes Hallenmeeting, starteten die fünf Athletinnen in die Winter-Wettkampfsaison. Zum ersten Mal starteten somit alle über die für sie neue Hürdenstrecke, da in der neuen Saison alle in die ältere Altersklasse aufrücken. Nele qualifizierte sich mit 9,84 s auch gleich für die Bayerischen Hallenmeisterschaften. Im Stabhochsprung sprangen Sarah mit 2,90 m und Johanna mit 2,60 m jeweils nahe an ihre Bestleistung, und dies trotz verkürztem Anlauf, bedingt durch die intensiven Trainingseinheiten die Tage zuvor. Im Hochsprung überquerten Carolina und Nele 1,50 m und scheiterten beide nur sehr knapp an 1,55 m, was für beide Bestleistung bzw. Einstellung der Bestleistung bedeutet hätte.

Nach drei intensiven Trainingstagen und durchaus erfolgreichem Testwettkampf war das Trainingslager der ideale Einstieg in die kommende Wintersaison.

Bayerische Meisterschaften der U16 in Regensburg

m 20. Juli machten sich Carolina Divertito, Johanna Wach, Magdalena Weiß und Nele Speidel mit ihrem Trainer Marcus Kusian auf den Weg nach Regensburg, wo in diesem Jahr die Bayerischen Meisterschaften der U16 stattfanden. Magdalena und Nele begannen den Tag mit 80 m Hürden. Während der Wettkampf für Magdalena mit einer neuen Bestleistung von 13,33 s leider nach dem Vorlauf vorbei war, qualifizierte sich Nele für das Finale. Im Endlauf steigerte sie ihre Bestleistung auf starke 12,33 s und konnte bei der Siegerehrung als Drittplatzierte die Bronzemedaille entgegen nehmen.

Am frühen Nachmittag startete Carolina‘s Hochsprungwettkampf. Nach guten Sprüngen beim Einspringen meisterte sie Einstiegshöhe (1,40 m) ohne Probleme und auch bei 1,45 m überquerte Carolina die Latte im ersten Versuch. Bei 1,50 m, ihrer aktuellen Bestleistung, schlichen sich kleine Fehler ein und so fiel die Latte zweimal unglücklich. Mit ihrer übersprungen Höhe von 1,45 m belegte sie im Endergebnis etwas enttäuscht den 9. Platz.

Den Abschluss für die LG90-Athleten bildete der 4×100 m Staffelbewerb. Nach Aufwärmen und Wecshelübungen war die Stimmung etwas angespannt, da Johanna mit einer leichten Oberschenkelverletzung nur eingeschränkt sprinten konnte. Um 16:00 Uhr standen dann alle startbereit auf ihren Positionen (1: Carolina, 2: Johanna, 3: Magdalena, 4: Nele) für ihren Staffelvorlauf. Der erste Wechsel von Carolina auf Johanna klappte reibungslos. Beim zweiten Wechsel lief Johanna, die ihre Verletzung ausblenden konnte, auf Magdalena auf und der zuvor eingerichtete Sicherheitswechsel führte zu einer zu schnellen Staffelübergabe während Magdalena’s Beschleunigungsphase. Beim dritten Wechsel konnte wieder Zeit gut gemacht werden und Nele, den Staffelstab als Zielläuferin bekam, überholte vor der Haupttribüne noch zwei gegnerische Staffel und überquerte als dritte die Zielline. Mit 52,45 s, etwas langsamere als die Bestleistung, reichte es dann leider nicht für das Finale.

Mit gemischten Gefühlen beendeten allen den ersten Tag mit einem erfrischenden Sprung in die nahegelegenen Donau.

Am zweiten Tag stand der 100 m – Sprint und Weitsprung für Nele und der Stabhochsprung für Magdalena und Johanna auf dem Zeitplan. Als erste startete Nele in den Tag und nach schwierigen Verhältnissen mit bis zu 3 m/s Gegenwind in ihrem Vorlauf, konnte sie sich für den Zwischenlauf qualifizieren. Nach erfolgreich absolvierten Zwischenlauf stand sie gegen Mittag im Finallauf. Leider fehlte etwas die Spritzigkeit und nach 13,13 s kam sie als 6. Ins Ziel. Im Weitsprung am späten Nachmittag, war nach guten Versuchen beim Einspringen die Motivation und der Wille da, nochmal mit einem guten Ergebnis nach Hause zu fahren. Leider fehlte nicht nur nach den zwei langen Tagen sondern auch nach der Saison die letzte Kraft für weite Sprünge und so musste Nele enttäuscht nach dem Vorkampf die Anlage verlassen.

Unterdessen begann für Magdalena und Johanna der Stabhochsprung. Beide deuteten in der Vorwochen ihre gute Form an und zeigten beim Einspringen, dass sie gut drauf sind. Doch im Wettkampf kippte alles. Beim Versuch alles besser machen zu wollen, übersprangen beide zwar ihre Einstiegshöhe, weiter hinaus sollte es aber nicht gehen. Immerhin reichte Magdalena’s Einstiegshöhe für den 3. Platz und Johanna reihte sich als 6. ein.

Nach einem guten ersten und eher durchwachsenen zweiten Tag musste erneut der Sprung in die Donau herhalten, um diesmal die Gemütslage aufzufrischen.

Alle Ergebnisse hier

Bayerische Einzelmeisterschaften der U18 in Augsburg am 13./14.07.2019

Bei den bayerischen Meisterschaften der U18 waren am Wochenende des 13/14. Juli 2019 vier Athleten der LG 90 Ebersberg-Grafing am Start. Julian Schmidt hatte sich für den Speerwurf qualifiziert und Amina Boulahia für den Diskuswurf. Sarah Berghammer und Amélie Unkel starteten beide beim Stabhochsprung und Amélie trat zusätzlich im 100 m – und 100 m Hürden – Sprint an.

Den Auftakt für die LG 90 machte Amélie im 100 m Sprint. Im Vorlauf unterbot sie ihre Bestleistung mit einem starken Lauf und qualifizierte sich als Dritte ihres Laufs, und insgesamt Neuntschnellste, mit 12,78 s für das Halbfinale. Etwas unkonzentriert in der Startphase kam sie zu langsam in den Lauf und verpasste mit 12,86 s das Finale. Beim Diskuswettkampf von Amina erschwerten wechselnde Winde den Bewerb. Konzentriert warf Amina aus dem Stand direkt im ersten Versuch 33,87 m. Damit lag sie lange auf dem Zweiten Platz und wurde erst in den letzten Versuchen von der Konkurrenz überholt. Trotzdem war der 4. Platz ein starkes Ergebnis nach einem Handbruch im Winter. Unterdessen begannen Sarah und Amélie mit den Vorbereitungen für den Stabhochsprung. Amélie übersprang 2,80 m und probierte sich leider erfolglos an ihrer persönlichen neuen Bestleistung von 2,90 m. Leider ist ihre Technik noch nicht so stabil, dass die Sprünge so einfach abgerufen werden können. Trotzdem erreichte sie den 7. Platz. Sarah schaffte es hingegen bis zum Schluss um die Medaillen mitzuspringen. Mit überquerten 3,10 m, ihrer Standardhöhe in diesem Jahr, reihte sie sich auf dem Bronzerang ein und nahm bei der Siegerehrung ihre erste Medaille bei Bayerischen Meisterschaften entgegen.

Am Sonntag stand für Amélie der 100 m Hürdensprint und für Julian der Speerwurf auf dem Zeitplan. Nach einem hervorragenden Hürdensprint qualifizierte sich Amélie mit neuer persönlicher Bestleistung von 14,51 s für das Finale. Gleichzeitig bedeutete dies die Normerfüllung für die Deutschen Meisterschaften in Ulm am 26./27.28.07. Leider war im Finale die Startphase wie schon beim 100 m – Sprint etwas schlechter als im Vorlauf. Mit 14,52 s lief sie als 5. durchs Ziel und konnte sich neben der Qualifikation für die DM auch über einen guten Platz in einem starken Hürdenfeld freuen. Julian, für den dies die ersten Bayerischen Meisterschaften waren, hatte das Ziel, seine Meldeleistung von 42,72 m zu bestätigen. Mit 38,63 m blieb er knapp unter der gewünschten Leistung und belegte somit den 9. Platz.

Alle Ergebnisse hier

Deutsche Leichtathletikmeisterschaften der U16 in Bremen am 06./07. Juli

Am Wochenende des 06./07. Juli 2019 fanden in Bremen die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der U16 statt. Die LG 90 war durch Magdalena Weiß (Stabhochsprung) und Nele Speidel (100 m) mit zwei Athleten vertreten. Zusammen mit Trainer Marcus Kusian reisten sie bereits am Freitag an, um das Stadion zu besichtigen, Startunterlagen abzuholen und Abläufe, speziell das für sie neue Prinzip des Call-Rooms, durchzugehen.

Am Samstag, den 06. Juli, waren die Disziplinen beider LG 90 – Athleten angesetzt, so dass es nach einem reichlichen Frühstück um 12 Uhr ins Stadion ging. Den Anfang machte Magdalena im Stabhochsprung. Ihre Call-Room – Zeit lag 1:15 Std. vor ihrem Wettkampfbeginn, so dass sie am Aufwärmplatz nur ein paar Lockerungsübungen machte und erst im Stadion mit der spezifischen Wettkampferwärmung begann. Während das Aufwärmen noch trocken ablief, kam pünktlich zum Wettkampfbeginn der angesagte Regen. Trotz der Nässe und kalten Temperaturen übersprang Magdalena erfolgreich bis 3,05 m alle Höhen im ersten Versuch. Mit der neuen Höhe von 3,20 m nahte die Entscheidung um die Podestplatzierungen. Im ersten Versuch scheiterte sie nur knapp an dieser Höhe und griff für die nächsten Versuche zu einem härteren Stab. Leider war sie im ersten Nachsprung zu weit weg von ihrer Absprungmarkierung und im zweiten passte der Einstich-Absprung – Komplex nicht. Trotzdem konnte sie sich über eine neue persönliche Bestleistung und den damit verbunden 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften freuen.

Während der Stabhochsprung noch lief, musste Nele ihr Aufwärmprogramm für ihren 100 m – Sprint beginnen. Im Gegensatz zu den technischen Disziplinen haben die Sprinter nach dem Gang aus dem Call-Room nur Zeit für einen Probestart bevor der Wettkampf beginnt. Der späte Aushang der Startlisten erschwerte dann zusätzlich die Vorbereitung, da zwischen dem ersten und letzten Zeitvorlauf 20 min lagen. Da der Regen einfach nicht nachlassen wollte, wurde das Aufwärmprogramm nach der allgemeinen Erwärmung in die Turnhalle verlegt um nicht auszukühlen. Nachdem Klarheit darüber herrschte, dass Nele im dritten Lauf startet, ging es für sie nach Probestarts in der Halle zum Call-Room und 10 min später auf die Sprintstrecke. Nach einem guten Start aus dem Block kam sie in der Mitte der Strecke etwas aus dem Tritt und musste sich etwas geknickt mit 12,99 s zufrieden geben. Am Ende reichte die Zeit nach Platz 42 der Meldeliste für einen guten 30. Gesamtrang und damit konnte auch Nele mit etwas Abstand erfreut auf ihre ersten Deutschen Meisterschaften zurückblicken.